Information für Experten
Der Wasserhaushalt des Menschen
Einleitung
Eine ausreichende tägliche Wasserzufuhr ist
die Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Ablauf aller
Körperfunktionsen und somit für die Gesundheit des Menschen.
Der Mensch ist gegenüber Schwankungen in seinem Flüssigkeitshaushalt
wesentlich empfindlicher, als gegenüber Veränderungen in der
Zufuhr verschiedener Bestandteile der festen Nahrung.
Die Bedeutung des Wassers für die Gesundheit des Menschen geht schon aus der Tatsache hervor, dass der menschliche Organismus zu ca. 60% aus Wasser besteht. Dieses Wasser befindet sich zu rund 2/3 innerhalb der Körperzellen, das restliche Drittel befindet sich zwischen den Zellen im Gewebe und tritt als Blutflüssigkeit in Erscheinung.
Flüssigkeitsräume des menschlichen Organismus nach Angaben aus der Literatur. Die Literangaben in Klammern beziehen sich auf einen Menschen mit einem Körpergewicht von 70 kg. Flüssigkeitszufuhr und Flüssigkeitsverlust werden zuerst vom Plasmavolumen und vom interstitiellen Flüssigkeitscompartment aufgefangen, während die Volumen- und Konzentrationsverhältnisse im intrazellulären Flüssigkeitsraum davon vorerst nicht betroffen sind. Dies deutet auf eine Art von Pufferfunktion des Extrazellulärraums hin, da Schwankungen in diesem Compartment nicht zu unmittelbaren Folgen im Organismus führen müssen, wenn nicht ein bestimmtes Ausmaß überschritten wird. Innerhalb der Zelle hingegen, wo die biochemischen Reaktionen der Stoffwechselvorgänge ablaufen, können auch kleinere Veränderungen von Volumen und Konzentrationen zu funktionellen Beeinträchtigungen führen.
Die Aufgaben der Körperflüssigkeit sind u.a. eine Transportfunktion für Nährstoffe, Sauerstoff und Stoffwechselprodukte, die Eigenschaft als Lösungsmittel, um die chemischen Stoffwechselvorgänge überhaupt zu ermöglichen sowie als Wärmeisolator eine Mithilfe bei der Aufrechterhaltung der Körpertemperatur zu leisten.
Die Bedeutung des Wassers für die Gesundheit des Menschen geht schon aus der Tatsache hervor, dass der menschliche Organismus zu ca. 60% aus Wasser besteht. Dieses Wasser befindet sich zu rund 2/3 innerhalb der Körperzellen, das restliche Drittel befindet sich zwischen den Zellen im Gewebe und tritt als Blutflüssigkeit in Erscheinung.
Flüssigkeitsräume des menschlichen Organismus nach Angaben aus der Literatur. Die Literangaben in Klammern beziehen sich auf einen Menschen mit einem Körpergewicht von 70 kg. Flüssigkeitszufuhr und Flüssigkeitsverlust werden zuerst vom Plasmavolumen und vom interstitiellen Flüssigkeitscompartment aufgefangen, während die Volumen- und Konzentrationsverhältnisse im intrazellulären Flüssigkeitsraum davon vorerst nicht betroffen sind. Dies deutet auf eine Art von Pufferfunktion des Extrazellulärraums hin, da Schwankungen in diesem Compartment nicht zu unmittelbaren Folgen im Organismus führen müssen, wenn nicht ein bestimmtes Ausmaß überschritten wird. Innerhalb der Zelle hingegen, wo die biochemischen Reaktionen der Stoffwechselvorgänge ablaufen, können auch kleinere Veränderungen von Volumen und Konzentrationen zu funktionellen Beeinträchtigungen führen.
Die Aufgaben der Körperflüssigkeit sind u.a. eine Transportfunktion für Nährstoffe, Sauerstoff und Stoffwechselprodukte, die Eigenschaft als Lösungsmittel, um die chemischen Stoffwechselvorgänge überhaupt zu ermöglichen sowie als Wärmeisolator eine Mithilfe bei der Aufrechterhaltung der Körpertemperatur zu leisten.
Ein kurzer Überblick über die Regulation
des Flüssigkeitshaushaltes.
Regulation des Flüssigkeitshaushaltes bedeutet
immer gleichzeitig Regulation des Wasser- und Salzhaushaltes. Angriffspunkte
für die Regulation des Flüssigkeitshaushaltes sind prinzipiell
der Durstmechanismus und die Niere.
Informationen über den Zustand des Salz- und Wasserhaushaltes im Organismus stammen aus Osmorezeptoren und Volumsrezeptoren. Osmorezeptoren befinden sich im Bereich des Hypothalamus und der Leber, Volumsrezeptoren im sogenannten Niederdrucksystem, besonders in der Wand des rechten Vorhofs des Herzens.
Der efferente Teil der Wasserhaushaltsregulation wird von den Hormonen Aldosteron, Adiuretin und dem atrialen natriuretischen Faktor besorgt. Diese drei Hormone wirken in der Niere und passen über diese renale Funktionsbeeinflussung die Salz- und Wasserausscheidung an die zugeführten Mengen an. Aldosteron hat überdies noch Angriffspunkte an den Epithelzellen der Schweißdrüsen und des Dickdarms, wo beträchtliche Mengen an Salzen und Wasser transportiert werden können.
Dem Hypothalamus kann bei der Regulation des Salz- und Wasserhaushaltes eine besondere Rolle zugeschrieben werden, da in ihm nicht nur die Produktion von Adiuretin erfolgt, sondern auch das sogenannte Durstzentrum liegt. Dem Durstmechanismus kommt allerdings beim Menschen nur eine beschränkte regulatorische Rolle zu, da das Trinkverhalten des Menschen bekanntlich auch sehr wesentlich von Faktoren beeinflußt werden kann, die keinen Bezug zu den regulatorischen Notwendigkeiten des Flüssigkeitshaushaltes aufweisen.
Tägliche Flüssigkeitsbilanz eines erwachsenen Menschen. Die angegebenen Zahlen haben keinen dogmatischen Charakter. Individuelle Unterschiede und Einflüsse verschiedener Umweltsituationen (z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) sind zu beachten.
Informationen über den Zustand des Salz- und Wasserhaushaltes im Organismus stammen aus Osmorezeptoren und Volumsrezeptoren. Osmorezeptoren befinden sich im Bereich des Hypothalamus und der Leber, Volumsrezeptoren im sogenannten Niederdrucksystem, besonders in der Wand des rechten Vorhofs des Herzens.
Der efferente Teil der Wasserhaushaltsregulation wird von den Hormonen Aldosteron, Adiuretin und dem atrialen natriuretischen Faktor besorgt. Diese drei Hormone wirken in der Niere und passen über diese renale Funktionsbeeinflussung die Salz- und Wasserausscheidung an die zugeführten Mengen an. Aldosteron hat überdies noch Angriffspunkte an den Epithelzellen der Schweißdrüsen und des Dickdarms, wo beträchtliche Mengen an Salzen und Wasser transportiert werden können.
Dem Hypothalamus kann bei der Regulation des Salz- und Wasserhaushaltes eine besondere Rolle zugeschrieben werden, da in ihm nicht nur die Produktion von Adiuretin erfolgt, sondern auch das sogenannte Durstzentrum liegt. Dem Durstmechanismus kommt allerdings beim Menschen nur eine beschränkte regulatorische Rolle zu, da das Trinkverhalten des Menschen bekanntlich auch sehr wesentlich von Faktoren beeinflußt werden kann, die keinen Bezug zu den regulatorischen Notwendigkeiten des Flüssigkeitshaushaltes aufweisen.
| Flüssigkeitszufuhr
bzw. -bildung pro 24 h |
Flüssigkeitsabgabe
bzw. -verlust pro 24 h |
||
| Präformiertes Wasser | ca. 1 l | Haut und Schleimhäute ca. | 1 l |
| Oxidationswasser | ca. 0,3 l | Harn | ca. 1,4 l |
| Getränke | ca. 1,2 l | Kot | ca. 0,1 l |
| Bilanzsumme | ca. 2,5 l | ca. 2,5 l | |
Tägliche Flüssigkeitsbilanz eines erwachsenen Menschen. Die angegebenen Zahlen haben keinen dogmatischen Charakter. Individuelle Unterschiede und Einflüsse verschiedener Umweltsituationen (z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) sind zu beachten.
Flüssigkeitsbilanz und Einflussfaktoren
Die Flüssigkeitsbilanz eines gesunden, erwachsenen
Menschen liegt um
2,5 l täglich. Die Flüssigkeitszufuhr erfolgt einerseits durch Trinken, andererseits durch die Aufnahme und Verarbeitung fester Nahrung.
Ungefähr jeweils die Hälfte des täglichen Flüssigkeitsbedarfes wird durch Trinken, die andere Hälfte durch die feste Nahrung gedeckt. Dies weist auf die Bedeutung der festen Nahrung für die Aufrechterhaltung eines ausgeglichenen Flüssigkeitshaushaltes hin. Die in unserer Bevölkerung stets vorhandene Tendenz einer Reduktion der Nahrungsaufnahme infolge von Gewichtsproblemen hat daher auch Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Dies kann z.B. dann gesundheitlich bedenklich werden, wenn eine Gewichtsreduktion mit vermehrter körperlicher Aktivität gepaart wird und die, durch verminderte Flüssigkeitsaufnahme und stärkeres Schwitzen verursachten Defizite, nicht durch eine dementsprechende Erhöhung der Flüssigkeitszufuhr ausgeglichen werden
Die Flüssigkeitsabgabe über die Haut, Schleimhäute und den Kot ist eigentlich als Flüssigkeitsverlust zu betrachten, da sie ohne Rücksicht auf den Zustand des Flüssigkeitshaushalts erfolgen. Es sollte nie vergessen werden, dass auf diesen Wegen große Flüssigkeitsvolumina dem Organismus verloren gehen können. So beträgt der Flüssigkeitsumsatz im Magen-Darm-Trakt ca. 8 l täglich und somit ein Mehrfaches der gesamten Flüssigkeitsbilanz. Es ist leicht vorstellbar, dass bei länger dauernden Diarrhoen massive Beeinträchtigungen des Flüssigkeitshaushaltes eintreten können.
Auch die Flüssigkeitsverluste über die Schleimhäute vor allem aber über die Haut können beträchtlich sein. Damit ist vor allem das Schwitzen angesprochen. Die dadurch herbeigeführten Flüssigkeitsverluste können bei dementsprechenden Gegebenheiten wie z.B. länger dauernder schwerer körperlicher Arbeit bei Schwüle, mehrere Liter binnen weniger Stunden betragen. Schweiß ist jedoch im Vergleich zur Blutflüssigkeit hypoton und seine Salzkonzentration nimmt sogar bei stärkerem Schwitzen noch etwas ab. Im Durchschnitt kann davon ausgegangen werden, dass die Osmolarität von Schweiß ca. die Hälfte der Plasmaosmolarität beträgt. Ein aus dieser Sicht ideales Getränk als Ersatz für den Wasser- und Elektrolytverlust wäre daher ebenfalls ein vergleichbar hypotones Getränk. Bloßes Leitungswasser ist jedoch wegen seines geringen Salzgehaltes ebenso ungünstig wie ein hypertones Getränk.
2,5 l täglich. Die Flüssigkeitszufuhr erfolgt einerseits durch Trinken, andererseits durch die Aufnahme und Verarbeitung fester Nahrung.
Ungefähr jeweils die Hälfte des täglichen Flüssigkeitsbedarfes wird durch Trinken, die andere Hälfte durch die feste Nahrung gedeckt. Dies weist auf die Bedeutung der festen Nahrung für die Aufrechterhaltung eines ausgeglichenen Flüssigkeitshaushaltes hin. Die in unserer Bevölkerung stets vorhandene Tendenz einer Reduktion der Nahrungsaufnahme infolge von Gewichtsproblemen hat daher auch Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Dies kann z.B. dann gesundheitlich bedenklich werden, wenn eine Gewichtsreduktion mit vermehrter körperlicher Aktivität gepaart wird und die, durch verminderte Flüssigkeitsaufnahme und stärkeres Schwitzen verursachten Defizite, nicht durch eine dementsprechende Erhöhung der Flüssigkeitszufuhr ausgeglichen werden
Die Flüssigkeitsabgabe über die Haut, Schleimhäute und den Kot ist eigentlich als Flüssigkeitsverlust zu betrachten, da sie ohne Rücksicht auf den Zustand des Flüssigkeitshaushalts erfolgen. Es sollte nie vergessen werden, dass auf diesen Wegen große Flüssigkeitsvolumina dem Organismus verloren gehen können. So beträgt der Flüssigkeitsumsatz im Magen-Darm-Trakt ca. 8 l täglich und somit ein Mehrfaches der gesamten Flüssigkeitsbilanz. Es ist leicht vorstellbar, dass bei länger dauernden Diarrhoen massive Beeinträchtigungen des Flüssigkeitshaushaltes eintreten können.
Auch die Flüssigkeitsverluste über die Schleimhäute vor allem aber über die Haut können beträchtlich sein. Damit ist vor allem das Schwitzen angesprochen. Die dadurch herbeigeführten Flüssigkeitsverluste können bei dementsprechenden Gegebenheiten wie z.B. länger dauernder schwerer körperlicher Arbeit bei Schwüle, mehrere Liter binnen weniger Stunden betragen. Schweiß ist jedoch im Vergleich zur Blutflüssigkeit hypoton und seine Salzkonzentration nimmt sogar bei stärkerem Schwitzen noch etwas ab. Im Durchschnitt kann davon ausgegangen werden, dass die Osmolarität von Schweiß ca. die Hälfte der Plasmaosmolarität beträgt. Ein aus dieser Sicht ideales Getränk als Ersatz für den Wasser- und Elektrolytverlust wäre daher ebenfalls ein vergleichbar hypotones Getränk. Bloßes Leitungswasser ist jedoch wegen seines geringen Salzgehaltes ebenso ungünstig wie ein hypertones Getränk.
Ursachen und Konsequenzen von Störungen im
Wasser- und Salzhaushalt
Störungen im Wasser- und Salzhaushalt können
durch inadäquate Zufuhr ebenso ausgelöst werden, wie durch
Versagen der Regulationsmechanismen oder zu hohe Verluste. Beim Versagen
der Regulationsmechanismen stehen naturgemäß die Nierenfunktionsstörungen
im Vordergrund. Es soll aber auch darauf hingewiesen werden, dass bei
älteren Menschen mitunter die Regulationskapazitäten abnehmen,
ohne dass sich dies in einer manifesten Krankheit äußert.
In solchen Fällen muss daher der Salz- und Wasserzufuhr durch Speisen
und Getränke mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, als dies sonst
nötig ist.
| Ausmaß des Flüssigkeitsverlustes in % des Körpergewichtes | Folgen bzw. Symptome | ||
| 3 % | Schwäche, Versiegen des Speichelflusses, deutliche Einschränkung der Harnausscheidung | ||
| 10 % | Abbau der geistigen und körperlichen Fähigkeiten | ||
| 15 - 20 % | Tod |
Konsequenzen des Flüssigkeitsverlustes in
Abhängigkeit
von dessen Ausmaß
von dessen Ausmaß
Die Konsequenzen von Flüssigkeitsverlusten
unterschiedlicher Ausmaße sind in der obigen Abbildung dargestellt.
Um die in dieser Abbildung dargestellten Zahlen besser verstehen zu
können, soll darauf hingewiesen werden, dass Gewichtsverluste vergleichbaren
Ausmaßes, wenn sie auf Abbau von Körperfettdepots beruhen
als möglicherweise gesundheitlich erwünscht beurteilt werden,
wenn sie hingegen durch Flüssigkeitsverlust bedingt sind möglicherweise
schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen darstellen. Vom zeitlichen
Verlauf betrachtet liegt die Grenze für das Überleben ohne
Flüssigkeitszufuhr abhängig von den Umweltbedingungen zwischen
11 - 20 Tagen.
Wesentliche Argumente für die Bevorzugung
natürlicher Mineralwässer zur Deckung
des Flüssigkeitsbedarfs
Wie aus den vorhergehenden Abschnitten ersichtlich ist, steht der Wasserhaushalt des Menschen mit dem Salz- bzw. Mineralstoffhaushalt in einer engen Beziehung. Dies manifestiert sich u.a. darin, dass Flüssigkeitsausscheidung über Harn, Schweiß oder Stuhl immer auch mit einem Verlust an Mineralstoffen einhergeht. Es ist daher naheliegend, die Flüssigkeitszufuhr so zu gestalten, dass gleichzeitig mit dem Wasser auch Mineralstoffe zugeführt werden. Dafür bieten sich naturgemäß natürliche Mineralwässer als bestens geeignet an. Im Gegensatz zu den meisten anderen Getränken sind natürliche Mineralwässer kalorienfrei, sodass die Flüssigkeits- und Mineralstoffzufuhr in diesem Falle ohne unerwünschte Mehrzufuhr von Energie erfolgt.
Die Zusammensetzung der einzelnen Mineralwässer ist bekanntlich bezüglich der einzelnen Wasserinhaltsstoffe sehr unterschiedlich. Alle Mineralstoffe, die in Mineralwässern enthalten sind, finden sich auch im menschlichen Organismus.
Wesentlich ist es zu betonen, dass für viele Mineralstoffe und Spurenelemente keine nennenswerten Speicher bestehen und eine zu geringe Zufuhr nur für eine bestimmte Zeit durch eine Verminderung der Ausscheidung kompensiert werden kann. Andererseits ist eine höhere Zufuhr von Mineralstoffen, von bestimmten Ausnahmen abgesehen, ohne negative Auswirkung, da der Organismus durch Verminderung der Aufnahme aus dem Darm und Erhöhung der Ausscheidung die erhöhte Zufuhr ausgleicht.
Beim Trinken von Mineralwässern ist eine unerwünscht hohe Zufuhr von Mineralstoffen aus verschiedenen Gründen nicht zu befürchten. Einer dieser Gründe ist, dass entsprechend den Bestimmungen des Lebensmittelcodex, Obergrenzen für die Gesamtmineralisation und die Konzentrationen bestimmter Inhaltsstoffe bestehen, sodass sehr hoch konzentrierte Mineralwässer nur für den Verkauf in Apotheken, nicht jedoch für die Abgabe über den Lebensmittelhandel zugelassen sind.
Ein zweiter und sehr wesentlicher Grund ist, dass die Zufuhr von Mineralstoffen durch Trinken von Mineralwässern obligat mit der Zufuhr eines Flüssigkeitsvolumens verbunden ist. Aus diesem erwähnten Grund und angesichts der Konzentrationsbegrenzung bestimmter Inhaltsstoffe ist eine unerwünscht hohe Zufuhr an Wasserinhaltsstoffen in der Praxis wohl nur dann möglich, wenn bei einer Person Trinkgewohnheiten bestehen, die stark vom normalen Verhalten abweichen.
Unter der Voraussetzung üblicher Trinkgewohnheiten bzw. Beachtung der medizinisch empfohlenen Trinkvolumina von ca. 1 l pro Tag, kann sogar festgestellt werden, dass die Mineralstoffzufuhr durch Trinken von Mineralwässern in einer ernährungsphysiologisch sehr günstigen Art erfolgt.
Wie aus den vorhergehenden Abschnitten ersichtlich ist, steht der Wasserhaushalt des Menschen mit dem Salz- bzw. Mineralstoffhaushalt in einer engen Beziehung. Dies manifestiert sich u.a. darin, dass Flüssigkeitsausscheidung über Harn, Schweiß oder Stuhl immer auch mit einem Verlust an Mineralstoffen einhergeht. Es ist daher naheliegend, die Flüssigkeitszufuhr so zu gestalten, dass gleichzeitig mit dem Wasser auch Mineralstoffe zugeführt werden. Dafür bieten sich naturgemäß natürliche Mineralwässer als bestens geeignet an. Im Gegensatz zu den meisten anderen Getränken sind natürliche Mineralwässer kalorienfrei, sodass die Flüssigkeits- und Mineralstoffzufuhr in diesem Falle ohne unerwünschte Mehrzufuhr von Energie erfolgt.
Die Zusammensetzung der einzelnen Mineralwässer ist bekanntlich bezüglich der einzelnen Wasserinhaltsstoffe sehr unterschiedlich. Alle Mineralstoffe, die in Mineralwässern enthalten sind, finden sich auch im menschlichen Organismus.
Wesentlich ist es zu betonen, dass für viele Mineralstoffe und Spurenelemente keine nennenswerten Speicher bestehen und eine zu geringe Zufuhr nur für eine bestimmte Zeit durch eine Verminderung der Ausscheidung kompensiert werden kann. Andererseits ist eine höhere Zufuhr von Mineralstoffen, von bestimmten Ausnahmen abgesehen, ohne negative Auswirkung, da der Organismus durch Verminderung der Aufnahme aus dem Darm und Erhöhung der Ausscheidung die erhöhte Zufuhr ausgleicht.
Beim Trinken von Mineralwässern ist eine unerwünscht hohe Zufuhr von Mineralstoffen aus verschiedenen Gründen nicht zu befürchten. Einer dieser Gründe ist, dass entsprechend den Bestimmungen des Lebensmittelcodex, Obergrenzen für die Gesamtmineralisation und die Konzentrationen bestimmter Inhaltsstoffe bestehen, sodass sehr hoch konzentrierte Mineralwässer nur für den Verkauf in Apotheken, nicht jedoch für die Abgabe über den Lebensmittelhandel zugelassen sind.
Ein zweiter und sehr wesentlicher Grund ist, dass die Zufuhr von Mineralstoffen durch Trinken von Mineralwässern obligat mit der Zufuhr eines Flüssigkeitsvolumens verbunden ist. Aus diesem erwähnten Grund und angesichts der Konzentrationsbegrenzung bestimmter Inhaltsstoffe ist eine unerwünscht hohe Zufuhr an Wasserinhaltsstoffen in der Praxis wohl nur dann möglich, wenn bei einer Person Trinkgewohnheiten bestehen, die stark vom normalen Verhalten abweichen.
Unter der Voraussetzung üblicher Trinkgewohnheiten bzw. Beachtung der medizinisch empfohlenen Trinkvolumina von ca. 1 l pro Tag, kann sogar festgestellt werden, dass die Mineralstoffzufuhr durch Trinken von Mineralwässern in einer ernährungsphysiologisch sehr günstigen Art erfolgt.
